Vom Neidlinger Wasserfall zum Zipfelbachtal

Vom Bahnhöfle über Wasserfall, Neidlingen, Hepsisau, Zipfelbach, Mörikefels, Auchtert, Radecker Maar, Schopflocher Moor, Heimenstein. Wir empfehlen die Wanderung nicht unbedingt am Wochenende oder an Feiertagen zu machen. Gerade an diesen Tagen strömen eine Vielzahl an Wanderer aus dem Ballungsgebiet Stuttgart auf die Schopflocher Alb. Zudem rasen jede Menge Motorradfahrer die Steige von Hepsisau nach Randeck hinauf. Ein nerviger Lärm stört das einmalige Naturerlebnis. Wir selbst sind Anfang Mai gegangen. Die Blumenwiesen sind noch nicht gemäht. Im Zipfelbachtal blüht und duftet der Bärlauch und die Apfelbäume blühen in atemberaubender Schönheit.

Gehzeit ca. 5 1/2 Stunden

Streckenlänge ca. 16,5 km

Höhenmeter auf und ab ca. 500 Meter

Schwierigkeitsgrad -- Wanderung mit einem starken Anstieg, vielen Trails und Pfaden. Der Weg führt oft über Wurzeln und Treppen und scheint daher recht anstrengend für Knie und Fußgelenke.

Einkehrmöglichkeiten: Neidlingen, Hepsisau, Ziegelhütte am Randecker Maar, Otto Hofmeisterhaus am Schopflocher Moor

Wir stellen unser Auto am Wanderparkplatz "Bahnhöfle" ab. Der Parkplatz liegt an der Kreisstraße zwischen Ruine Reußenstein und Schopfloch. Von dort aus gehen wir über die kleine Grillwiese bergab in den Wald hinein. Den Hinweis zum HW1 ignorieren wir und gehen auf dem Schotterweg weiter bergab.

Ein erster Blick auf die Burgruine Reußenstein.

Nach ca. 300 Meter zweigt ein schmaler Pfad nach links hinunter.

Über Serpentienen erreichen wir die kleine Brücke, welche über den Bach führt, welcher auch gleich zum Wasserfall wird.

Wir biegen einige Schritte hinter der Brücke nach links ab und steigen über Treppen und Wurzelwerk hinunter.

Nach einer entspannenden Pause am Wasserfall kommen wir wieder in flacheres Gelände, treten aus dem Wald heraus...

...und folgen dem Wegverlauf talwärts. Beim Blick nach links hinauf sehen wir die "Weiße Wand" und den Heimenfels.

Vorbei an einem Grillplatz mit Schutzhütte wählen wir intuitiv dem untersten Weg in Richtung Neidlingen. Zur Linken fließt die Lindach durch herrliche Streuobstwiesen und an Äckern und Feldern entlang.

Als wir Neidlingen erreichen bleiben wir am Ufer der Lindach, passieren die schöne Dorfkirche...

...und kommen zum restaurierten Rathaus. Hier biegen wir nach links in die Kelterstraße, folgen dieser für ca. 100 Meter und biegen abermals nach links in die Mühlstraße. Wir gehen durch ein Neubaugebiet und folgen den Schildern des Radweges.

Bald erreichen wir Sportanlagen und Halle. Der Radweg führt geradeaus weiter. Wir jedoch biegen nach links ab...

...und gehen unterhalb des letzten Hofgebäudes nach rechts. Dieser Weg müsste eigentlich mit einem Blauen Dreieck des Schwäbischen Albvereins gezeichnet sein. Die Zeichen sind jedoch nur spärlich gesetzt, bzw. fehlen an den wichtigen Stellen gänzlich.

Wir marschieren in Richtung Hepsisau und haben die Limburg (Kegelberg)vor uns liegen.

An einem Abzweig gehen wir rechts.

Als unser Weg Hepsisau erreicht gehen wir solange, bis der Ort Höhe der rechten Seite liegt. Wir biegen dann nach rechts ab und ereichen die Ortsmitte über den Friedhofweg. Als wir dann auf die Hauptstraße treffen, bekommen wir Informationen zum weiteren Wegverlauf.

Vorbei an Kirche und Backhaus wandern wir auf der Hauptstraße aufwärts.

Am Ortsausgang, wo die Fahrstraße hinauf nach Ochsenwang führt, gehen wir rechts und folgen den unübersehbaren Hinweisschildern zum Zipfelbachtal.

Über Treppen und schmale Pfade führt der Weg bergauf. Ein ganz besonderes Naturidyll erwartet uns.

Am Talende gehen wir nach rechts hinauf und folgen den Holzschildern zum Mörikefels.

Nach einigen Treppen gehen wir am bewaldeten Traufrand und Wiesen entlang. Noch einmal wird es recht steil. Wir gehen immer bergauf und ignorieren alle Abzweige nach links...

...und erreichen letztlich den Mörikefels. Ein tolle Aussicht reicht über Hepsisau zu den Kaiserbergen.

Nach besinnlicher Rast gehen wir weiter, treten schnell aus dem Wald heraus und folgen dem Auge zum höchsten Punkt der Magerwiese.

Hier oben, am Auchtert (811 Meter) blicken wir über den Breitenstein hinüber zur Teck.

Vom Aussichtspunkt mit schattigen Linden und einer Ruhebank, gehen wir ca. 30 Meter zurück zum Gemarkungsstein und biegen im dort nach rechts. Wir gehen nun auf dem HW1 mit dem Wanderzeichen "Rotes Dreieck" hinunter zum Randecker Maar.

In einem großen Linksbogen wandern wir am Maarbecken entlang und kommen auf eie Teerstraße, welche uns zur Ziegelhütte bringt.

Nach kleiner Pause und evtl. Einkehr kommen wir zur Landstraße. Wir verlassen hier den HW1 wieder, gehen nach rechts und für ca. 150 Meter an der Straße entlang.

Nun biegen wir nach rechts in einen Wanderparkplatz, durchwandern diesen, und biegen dann nach links auf die Landstraße. Wir gehen auf einem Wiesenpfad am rechten Straßenrand und bleiben hinter den Leitplanken.

Automatisch biegen wir somit nach rechts ab und kommen zum Gasthof Albengel, dem ehemaligen Otto Hofmeisterhaus.

Gute Küche und ein gemütlicher Biergarten laden zum Verweilen.

Wer Zeit, Lust und Kraft hat, kann einen kleinen Rundgang auf dem Bohlenweg durchs Schopflocher Moor machen.

Nach entsprechender Rast verlassen wir das Gasthaus nach rechts und gelangen nach ca. 300 Meter an eine Wegekreuzung.

Wir biegen nach links, orientieren uns am Wegweiser Richtung Bahnhöfle, und erreichen nach einer langen Teergeraden die Kreisstraße. Hier bedarf es etwas Achtsamkeit. Die Wanderhinweise sind undeutlich angeklebt. Wir gehen nach links, unterhalb der Straße auf einem Wiesenweg und sehen schon ein Schild zum Wanderparkplatz. Auf Höhe dieses Schildes überqueren wir die Straße und kommen zum Parkplatz.

Diesen Parkplatz verlassen wir an der gegenüberliegenden Seite und gehen auf breitem Forstweg der "Roten Raute" folgend für ca. 500 Meter. Von links trifft nun der HW1 wieder zu uns. Wir wechseln auf den Traufpfad und folgen wieder dem "Roten Dreieck".

Schnell kommen wir zur Hindenburghütte und haben dort einen ebenso schönen Ausblick...

...wie vom 1km entfernten Heimenstein.

Noch einige 100 Meter auf dem Traufpfad, dann auf breitem Forstweg - kommen wir wieder zu unserem Ausgangspunkt, dem Parkplatz Bahnhöfle.

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