Auf historischen Pfaden durchs Eselsburger Tal

Auf historischen Wegen durchs Eselsburger Tal

Von Eselsburg nach Herbrechtingen über den Buigen zum Falkenstein über Anhausen zurück.

Gehzeit ca. 4  Stunden

Streckenlänge ca. 15 km

Höhenmeter auf und ab ca. 400 Meter

Schwierigkeitsgrad -- auf einfachen Pfaden und Flurwegen

Einkehrmöglichkeiten: Eselsburg, Herbrechtingen, Anhausen

Dies ist eine meiner Lieblingswanderungen. Gerne gehe ich sie mehrmals im Jahr da die Pfade und Wege zu allen Jahreszeiten ihren besonderen Reis haben. Von Bad Überkingen haben wir eine Anfahrt von ca. 35 km und erreichen Eselsburg über die         L 1079. Wir parken gleich oberhalb des Dorfes beim großen Parkplatz "Eselsburger Tal".

Es gibt 2 Möglichkeiten die Wanderung zu beginnen. Zum Einen führt ein Schotterweg hinunter zu Brenz, zum Anderen gehen wir über die Heidelandschaft auf weich - federndem Boden. Ein Trampelpfad ist klar erkennbar

und führt uns ebenfalls hinunter ins Tal.

Gerade im Spätsommer blühen eine Vielzahl von Silberdisteln auf dem Weg

zu den Felsen überhalb des Eselsburger Tales. Wir steigen nun ab zur Verbindungsstraße Eselsburg - Herbrechtingen und erreichen die "Versteinerten Jungfrauen".

Die beiden Felsen haben ihre eigene Geschichte. Die Sage um die Steinernen Jungfrauen möchte ich nicht vorwegnehmen. Bei der Wanderung ist sie auf einer Tafel beschrieben. Wir gehen auf der Teerstraße in Richtung Herbrechtingen.

Die Straße ist an Sonn-und Feiertagen für den Verkehr gesperrt. 

Bald erreichen wir Herbrechtingen und eines der ersten Gebäude ist das Heimatmuseum. Dieses ist von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen in den Nachmittagsstunden geöffnet.

Nch weiteren 50 Metern überqueren wir den Mühlkanal nach links und gehen ein kleines Stück der Eselsburger Straße entlang.

Wir biegen links ab und gehen zwischen dem Freizeitbad "Jurawell"

und einem bunt bemalten Kinderhaus 

nach links die Straße hinauf.

Gleich nach dem eingezäunten Bereich des Freizeitbades zeigt uns eine Hinweistafel des Albvereines den Weg zur Buigenhütte.

Schnurgerade gehen wir durch die Heide in Richtung Waldrand. Schon von Weitem leuchtet ein weißes Schild am linken Waldrand auf welchem die Sage vom Buigenmännle zu lesen ist. Wir treten in den Wald ein und das Wanderzeichen "Rotes Ypsilon" zeigt uns den Weg.

Der Zoeppritz-Weg begleitet und nun über Buigen, und Falkenstein bis zum Kloster Anhausen.

Alsbals erreichen wir die Buigenhütte und haben einen

wunderschönen Blich ins Brenztal und zur Gemeinde Eselsburg.

Schon nach wenigen Schritten kommen wir zu einer keltischen Ringwallanlage. Diese zu erkennen erfordert jedoch ein reichliches Maß an Vorstellungskraft und Kreativität. Unser Weg führt uns rechts ab und nach kurzer Zeit steigen wir auf schmalem Pfad vom Buigen hinunter ins Tal. Wir queren einen Schotterweg und überquere die Brenz über einen Bogensteg.

Wir queren den Radweg und steigen über einen Schotterweg hinauf nach Falkenstein.

Oben angekommen treffen wir auf den quer verlaufenden HW 4, sowie den Jakobsweg.

Wir folgen diesen Wegen nach rechts und erreichen schon nach einigen Schritten die Domäne Falkenstein.

Vom gleichnamigen, vorgelagerten Felsen haben wir eine tolle Aussicht ins Eselsburger Tal.

Über einen schmalen Steg erreichen wir den Fels.

Wir verlassen das landwirtschaftliche Anwesen über den HW4 und orientieren uns weiterhin am "Roten Balken auf weißem Grund".

Der schmale Pfad führt uns an der Abrisskante bis zum Kloster Anhausen.

Bis hierhin haben wir etwas über die Hälfte unserer Tour hinter uns gebracht. Das Gasthaus "Zum Tor" auf dem Klosterareal läd zu einer Einkehr.

Wir verlassen das Kloster über den Wanderweg mit dem Wanderzeichen der "Roten Raute" und gehen ein Stück der Straße, welchen nach Herbrechtigen führt, entlang. An einem Kneippbecken überqueren wir die Brenz und biegen unmittelbar nach der Brücke nach rechts in einen Schotterweg ab.

Wir gehen an den Ufern der Brenz entlang und Verlaufen wird ab jetzt unmöglich.

Bald erscheint auf der rechten Uferseite die Bindsteinmühle

der Fischerfelsen

und rechts oben sehen wir noch einmal auf die Burganlage des Falkenstein.

Nach einiger Zeit erreichen wir Eselsburg

und queren die Brenz ein letztes mal. Wir wandern durch den Ort und es ist eine abschließende Einkehr in der Talschenke möglich. 

Ein kräftiger Anstieg über die Dorfstraße bringt uns hinauf zum Parkplatz.

 

Einkehrempfehlung:

 

 
  1. Wirtshaus Eselsburg "Talschenke"
  2. Adresse: Talstraße 15, 89542 Herbrechtingen
    Telefon:07324 7476

Talschenke in Eselsburg 

 

 

  1. Gaststätte zum Tor
  2. Adresse: Kloster 1, 89542 Herbrechtingen-Anhausen
    Telefon:07324 2770

Zm Tor in Anhausen

 

 

 

 

 

 

 

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