Auf den Spuren von Bärlauch und Märzenbecher nach Ave Maria

Frühlingswanderung im März

Gehzeit ca. 4  Stunden

Streckenlänge ca. 12 km

Höhenmeter auf und ab ca. 550 Meter

Schwierigkeitsgrad -- anspruchsvolle Auf- und Abstiege - z.Teil ist Trittsicherheit erforderlich

Einkehrmöglichkeiten: verschieden Gaststätten in Bad Überkingen

Unsere Wanderung beginnt in der Überkinger Ortsmitte. Wir gehen über die Badstraße zur Hausener Straße und kommen zur Autalhalle. Auf asphaltiertem Weg geht es parallel zur B 466 in Richtung Autal. Am nächsten Querweg gehen wir rechts den Berg hinauf. der Asphaltweg endet im oberen Drittel und wird auf Schotter weitergeführt. Wir erreichen die Anhöhe und treten alsgleich in den Wald ein und biegen bei der nächsten Möglichkeit scharf nach rechts ab.

Auf ebenem Weg geht es in Richtung Hausen. Nach ca. 15 Minuten gabelt sich unser Waldweg und wir orientieren uns am Walkingschild und biegen nach links ab. 

Recht steil, auf zerfahrenem Weg geht es hinauf.

Kurz vor Ende des Anstieges können wir einen Blick über eine Hochwiese einfangen und sehen den Weigoldberg.

Der Naturweg führt für einige Zeit weiter bis wir auf den Wanderweg stoßen, welcher von Hausen hinauf nach Aufhausen führt.

 ​Diesem Weg folgen wir nach links für ca. 100 Meter steil hinauf und biegen bei nächster Gelegenheit wieder nach rechts.

Für die nächste halbe Stunde folgen wir dem halbhohen Weg am Trauf entlang. Immer wieder treffen wir auf lichtdurchflutete Bergeinschnitte mit Wasserläufen. Hier finden wir eine Symbiose von jungem Bärlauch und den beliebten Märzenbechern.

Bei der nächsten Wegegabel bleiben wir links und steigen erneut bergan. In großzügigen Bögen steigt unser Forstweg. Bis hin zu einer Stelle, als der Weg beginnt eine kräftige Linkskurve zu machen. Schon vor diese Biegung zeigt ein Schild zum Franziskusweg. Hier biegen wir rechts in einen Trampelpfad.

Nach ca. 100 Meter durch lichten Mischwald treten wir auf eine Wacholderheide hinaus und erhalten einen schönen Blick nach Deggingen.

Auf ausgetretenem, schmalen Pfad sind es nur noch einige Minuten zur Klosterkirche "Ave Maria". Wir wollen uns hier genügend Zeit für eine Rast lassen. Eine Besichtungung der Kirche ist ein absolutes Muss. Wer auf dem bisherigen Weg noch keine Verbindung zum "Lieben Gott" erhalten konnte, hat hier den entsprechenden Rahmen für ein Gespräch mit dem Herrn.

Nach eine eingehenden Rast sind wir sowohl körperlich, als auch im Geiste gestärkt und treten unseren weiteren Weg an. Gleich hinter der Kirche beginnt ein steiler Aifstieg zum Wanderweg mit "Roter Raute". Begleitet wird das Wanderzeichen des Schwäbischen Albvereins vom neuen Wanderweg "Albtraufgänger".

Schnell wird aus der heftigen Steigung ein bequemer Hangweg, welcher uns stetig ansteigend auf die Albhochfläche bringt. Nach ca. 20 - minütigem Aufstieg erreichen wir den oberen Traufweg mit dem Wanderzeichen "Rote Gabel" und folgen diesem nach links in Richtung Bad Überkingen. Von den Entfernungsangaben lassen wir uns nicht beeindrucken da unser Abstieg zum Zielort eine Abkürzung ergibt.

Kaum links abgebogen ergibt sich ein herrlicher Blick auf die Gemeinde Hausen mit Hausener Felsen und Hausener Wand.

Wir gehen für ca. 4 km auf dem Traufweg. Ein stetiges Auf und Ab läßt  das sensible GPS - Gerät reichlich Höhenmeter addieren. Wir werten diese jedoch kaum da die idyllische Wegführung absolute Priorität hat. Kurz vor Aufhausen verlassen wir den Wald, gehen ca. 300 Meter an freiem Feld entlang und biegen am Wasserrückhaltebecken erneut nach links in den Traufweg. Nach wenigen Minuten erreichen wir den Einschnitt "Autal" mit seinem Abgang zum Brunnensteig.

Auf diesem Wegabschnitt ist etwas Trittsicherheit und Konzentration erforderlich. Wir erreichen die Karstquelle 

und steigen auf angemauerten Naturtreppen hinunter.

Schnell ist die schwierige Passage überwunden und es geht auf schmalem Pfad und weiteren Treppen hinunter zum quer verlaufenden Waldweg. Im unteren Bereich des Brunnensteiges findet sich ein Meer von Märzenbecheren.

Am Waldweg (Breiter Wirtschaftsweg) gehen wir nach rechts und nach weiteren 100 Metern biegen wir nach links ab. Ein kleines Hinweisschild hilft uns bei der Orientierung.

Einige Minuten führt der Hohlweg durch den jungen Buchenwald und öffnet sich dann in einen Feldweg welcher durch Streuobstwiesen zurück nach Bad Überkingen führt.

Über das Gewann "Wangen" erreichen wir den Ortsrand, vorbei an der "Luise von Marillac Klinik" hinuter zur Aufhauserstraße in die beschauliche Ortsmitte.

 

 

 

 

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