Durchs Tiefental zum Schillertempel

Spaziergang vom Kurpark zum Schillertempel und zurück

Gehzeit ca. 1  Stunden

Streckenlänge ca. 2,5 km

Höhenmeter auf und ab ca. 50 Meter

Schwierigkeitsgrad -- leicht

Einkehrmöglichkeiten: Bad Überkingen 

Dieser Spaziergang führt auf einem Weg, welcher weder vom Albverein, noch von einer anderen Institution beschrieben wird.

Es gibt nur noch einige Hinweistafeln, welche ebenso historisch sind wie der Weg an sich. Schon Anfang des 20. Jahrhunderts, als sich die Bedeutung des Kur- und Heilbades entwickelte, wurde dieser Weg als sogenanntes "Sonnenbad" bezeichnet. Von der Südsonne verwöhnt wurden Rubinien gepflanzt und 1904 der Schillertempel errichtet. Kurgäste wandelten auf diesem Weg, um sich von den Strapazen des Alltags zu erholen.

Unseren Spaziergang beginnen wir im beschaulichen Kurgarten.

Der Weg führt uns im oberen Teil des Kurgartens hinaus und über die Parkstraße am alten Kuprak vorbei.

Wir erreichen die Bundesstraße 466 und queren diese, um gleich dem gegnüberliegenden Teeweg zu folgen.

Über drei Kurven bergauf kommen wir zum Waldrand und folgen dem untersten, von drei Wegen, nach rechts.

Ein altes Hinweisschild bestätigt uns die richtige Wahl des Weges.

Ein Stück weit gehen wir am inneren Waldrand und treten dann auf einen Heideweg hinaus. Eine Bank läd zum Verweilen.

Der Platz bietet eine schöne Aussicht nach Bad Überkingen und das gegenüberliegende Kirchlein von Türkheim.

Wir folgen dem Pfad für einige Schritte und biegen nach rechts ab.

Vorbei an mächtigen Wacholderbüschen erreichen wir den Rubinien- und Buchenwald des Tiefentales.

Auf schattigem Pfad geht es durch den Bannwald bis zu einer kleinen Brücke.

Der Wasserlauf ist meist spärlich und versiegt im Sommer vollends.

Bald erreichen wir den Schillertempel.

Leider ist das imposante Bauwerk, von Bad Überkingen aus, kaum mehr zu sehen. Immer dichter, und höher werdender Baumbestand haben das Denkmal eingewachsen.

Wir betreten den Tempel und lesen an der Innenseite der Kuppel:

Aus den Wolken muss es fallen,

aus der Götter Schoss,

Das Glück, und der Mächtigste von allen Herrschern

ist der Augenblick.

Friedrich von Schiller   1759 - 1805

wir verlassen den Tempel auf der gegenüberliegenden Seite über einen schmalen Serpentinenpfad.

Unten angekommen treffen wir auf einen Flurweg und folgen diesem nach rechts bis zur Bundesstraße. Diese queren wir wieder und erreichen über die Nuberstraße den Kurgarten von Bad Überkingen.

Unser Einkehrtip liegt am Überkinger Ortsrand. Über die Hausener Straße gelangen wir zur Autalhalle und dem angegliederten Gasthaus "Im Autal".

 

Einkehrempfehlung:

 

 

 

 

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