Wasserbergrunde für Fortgeschrittene

Von Bad Überkingen über den Michelberg, Oberböhringen, Burren, Fränkel, Wasserberg, Hexensattel, Weigoldberg nach Hausen und über den Filstalradweg zurück.

Gehzeit ca. 6-7  Stunden

Streckenlänge ca. 23 km

Höhenmeter auf und ab ca. 600 Meter

Schwierigkeitsgrad -- mittelschwer auf Grund der Tourlänge und der Höhenmeter. Der Weg wird zu 90% auf Waldwegen und Pfaden geführt.

Einkehrmöglichkeiten: Bad Überkingen, Oberböhringen, Wasserberg und Hausen

Unsere Tour beginnt im Überkinger Kurpark. Bitte plant reichlich Zeit ein. Über die Gehzeit von 6-7 Stunden sollte man die Einkehr im Wasserberghaus nicht unterschätzen. Auch mir ist es beim Erstellen dieser Tour passiert, dass aus einer halben Stunde Rast schnell 1 1/2 Stunden geworden sind. Im Wasserberghaus trifft man immer auf gesellige Wanderer -- da rennt die Zeit!!

Über einen der oberen Kurgartentore gehen wir hinaus und erreichen über die Parkstraße die Bundesstraße 466.

Die Straße wird überquert und der direkt gegenüberliegende Teerweg führt uns hinauf.

Über 2 Wegschleifen erreichen wir den Waldrand und gehen nach links in den Pfad hinein. Die "Rote Raute" des Albvereins führt und über Serpentinen hinauf zum Michelberg.

Wir erreichen die Hochebene, gehen für wenige Schritte nach rechts ...

...und dann gleich wieder nach links auf einen Wiesenweg.

Schnurgeradeaus wandern wir auf ein Gehöft und den Sendemast zu. Der Weg geht in einen Schotter-Spurweg, und letztlich in einen Teerweg über. Vorbei an einem Reiterhof und dem Vereinshaus des SV-Oberbohringen, erreichen wir den Ort.

Über die Altenstädter Straße kommen wir zum Gasthaus Hirsch. Hier biegen wir nach rechts in die "von-Krafft-Straße".

Nach einigen Schritten, vorbei am Dorfbrunnen, biegen wir wieder nach links in die Straße "Am Bronnenbühl".

Diese Straße bringt uns zur Drivingrange des Golfersclub. Schon vor dem Abschlaghaus biegen wir rechts ein. Es gibt einen Hinweis mit der "Roten Raute". Am Zaun entlang gelangen wir zum Waldrand, treten in den Wald ein und orientieren uns am Hinweis in Richtung "Spitzenberg".

Wir folgen der "Roten Raute", lassen alle Pfade nach links - "links liegen" und gehen unbeirrt am Trauf entlang.

Erst, als eine Gabelung kommt halten wir uns links. 

Ein Wanderhinweis zeigt deutlich den Weg zum Wasserberg.

Wir folgen unserem Wanderzeichen und kommen erneut zu einem Abzweig. Dieser führt nach rechts hinunter. Gleich kommt auch das Wanderzeichen mit dem Hinweis zum Burren. Steil geht es auf zerfahrenem Weg hinunter.

Wir treten aus dem Wald heraus, gehen für einige Schritte nach rechts und folgen im großen Linksbogen dem angedeuteten Pfad über eine Wiese hinunter. Unten angekommen treten wir nicht in den Wald ein, sondern folgen dem Wiesenweg am Waldrand.

Schon nach ca. 150 Metern kommen wir zum Bussen. Der eigentliche Wanderweg führt rechts  an der Erhebung vorbei. Wir lassen uns es jedoch nicht nehmen, den Anstieg für eine herrliche Rundumsicht in Kauf zu nehmen.

Es bietet sich ein toller Blich zu den 3 Kaiserbergen.

Hohenstaufen ---- Hohenrechberg ---- Stuifen

Auf natürlich verlaufendem Pfad steigen wir auf der anderen Seite des Burren wieder hinunter.

Wir kommen wieder auf den Wanderweg "Rote Raute" und folgen über einen steingen Waldweg hinunter.

Als wir den Wald verlassen bietet sich der Blick auf den gegenüberliegenden Fränkel.

Wir überqueren die Verbindungsstraße "Unterböhringen- Gingen", passieren einen Parkplatz und eine dominante Gerätescheuer und steigen steil zum Fränkel auf.

Wir befinden uns nun auf dem Hauptwanderweg 1 des Schwäbischen Albverein. Das "Rote Dreieck" ist ab nun unser Wegbegleiter. Im großen Bogen umwandern wir den Fränkel an seiner linken Flanke und sehen den im Tal verlaufenden Weg.

Am nächsten Abzweig geht es steil rechts hinauf. 

Auf einem breiten Waldweg gehen wir für ca. 500 Meter bis ein schmaler Pfad nach links abbiegt.

Steil geht es auf einem Hangweg hinauf. Bei Nässe ist hier eine gehörige Portion Trittsicherheit und gutes Schuhwerk erforderlich.

Wir erreichen die Anhöhe und stoßen auf den Fahrweg, welcher als Versorgungsweg zum Wasserberghaus führt. Auf diesem Weg, nach rechts, gehen wir für ca. 1,5 km.

Endlich erreichen wir unsere Einkehr. Am Wochenende und zu Ferienzeiten ist hier sehr starker Publikumsverkehr. Von allen Himmelsrichtungen führen die Wanderwege hier hinauf. Hinzu kommt, dass das Wasserberghaus sehr gut geführt ist und eine gute, regionale Küche hat.

Nach ausgiebiger Rast gehen wir für ca. 100 Meter auf selbem Weg zurück und an der nächsten Gabelung geradeaus.

Wir befinden uns wieder auf dem HW1, welcher für einen kurzen Wegabschnitt nach dem Seniorchef des Wasserberghauses benannt ist.

Anfänglich geschottert, und später geteert, führt der Weg steil hinunter. Kurz vor dem Parkplatz und dem Gairenhof biegen wir nach links in einen schmalen Pfad.

Der Weg führt am Fuß des Wasserberges in Richtung Reichenbach. Immer wieder wird der Blick zum Weigoldberg und der kleinen Tälesgemeinde frei.

Wir kommen zu einem "Bänkle" und zeitgleich quert ein Teerweg.

Wir machen eine Rechts-Links-Passage,

der Teerweg geht wieder in einen Wiesenweg über,

und vorbei an einem Hochstand gehen wir nach rechts.

Schon gleich, nachdem wir den Waldrand wieder erreicht haben, biegt der Pfad nach links hinauf.

Ab jetzt beginnt einer der schönsten Wacholderheidewege der Region. Mit der Abendsonne im Rücken - ein besonderes Wandererlebnis.

Wir kommen zu einem gemauerten Brünnele und der Weg gabelt sich. Wir gehen links hinauf, an einem Bänkle vorbei und geniesen weiterhin die Kulturlandschaft.

Bald stoßen wir auf eine querverlaufende Teerstraße. Dies ist der Wanderweg "Rote Raute" und gleichauf der Versorgungsweg zum Wasserberghaus. Nach kurzem Ausblick auf Unterböhringen überqueren wir die Straße "Hexensattel" ...

...hinüber zum Parkplatz und folgen der "Roten Raute" in Richtung Weigoldsberg.

Der Teerweg geht in einen Wiesenweg über auf welchem wir den Waldrand zum Weigoldsberg erreichen.

Unbeirrt folgen wir dem Verlauf des Weges und kommen zu einer Wegkehre.

Wir gehen nach links hinunter.

An der nächsten Gabelung geht es nach rechts weiter. Die "Rote Raute" bestätigt uns die Richtigkeit des Weges.

Nach weitern ca. 300 Metern biegt ein schmaler Trail nach links ab. 

Wir folgen diesem, kommen nach 2 Serpentienen und steilem Abgang auf eine Teerstraße. Diese bringt uns hinab nach Hausen und dem querverlaufenden Radweg "Filstalroute"

Wir folgen der Beschilderung des Radweges und wandern in Richtung Bad Überkingen.

Getrieben von der einbrechenden Nacht gönnen wir uns noch einige Blicke nach links zur Hausener Wand und erreichen unseren Ausgangspunkt, den Überkinger Kurpark.

 

Einkehrempfehlung:

Das Wasserberghaus

Gaststätte und Wanderheim des Schwäbischen Albvereins

Ruhetage: Dinestag und Mittwoch

 

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