Pfälzer Weinsteig Etappe 4-6

Der Pfälzer Weinsteig

Der Pfälzer Weinsteig beginnt in Bockenheim an der Weinstraße und ist in 10 Touretappen eingeteilt. Mitte Oktober  2015 haben "Grünhals Helmut" und seine Foxterrierhündin "Ronja" und unsere Gastwanderer aus Schwäbisch Hall (Peter und Friederike) die  Etappen 4-6 erwandert.

Die Tagesetappen liegen bei ca. 16-24 km und es sind bis zu 850 Höhenmeter aufwärts zu bewältigen. Insgesamt hat der Steig eine Länge von knapp über 170 Kilometer. Die Landschaft ist von besonderer Schönheit. Im Wechsel erleben wir den Pfälzer Wald und die herrlichen Weingärten der Südpfalz.

1. Wandertag von Deidesheim bis Neustadt a.d.Weinstraße 20km

Wir parken das Auto auf dem gebührenfreien Parkplatz beim Deidesheimer Bahnhof. Wanderkamerad "Langhals Peter" mit sener lieben Frau Friederike stehen bereit und warten der Dinge, welche da noch kommen werden.

Unser Weg führt uns zum Deidesheimer Marktplatz mit seinem wunderschönen Rathaus, der St. Urbankirche und dem legendären Hotel "Deidesheimer Hof". Die "Rot-Weiße-Welle" dient als Wanderzeichen für den Pfälzer Weinsteig und führt uns absolut aktribisch und sicher hinauf in die Weingärten unterhalb des Pfälzer Waldes.

Es ist der 07. Oktober und die Sommerfrüchte eifern mit denen des Herbstes.

Es duftet nach Herbstlaub, Pilze....

und Edelkastanien.

Schnell erreichen wir den Wald und auch schon zeitgleich die erste Möglichkeit zur Einkehr mit herrlicher Aussicht.

Regionale Küche im Gasthaus Pfalzblick.

Weiter führt unser Weg hinauf in den Pfälzer Wald und alsbald wieder hinunter zur kleinen Weinbaugemeinde Königsbach. Diese streifen wir jedoch nur am nördlichen Ortsrand und der schönen Dorfkirche.

Wieder steigen wir auf zum Plattenberg (Kiefern- und Kastanienwald) und erreichen den Aussichtspunkt "Meerspinn-Blick". Bald führt der Weg wieder hinunter ins Musbachtal. Wir folgen dem Bächlein, vorbei an der alten Talmühle und erreichen ...

die Waldgaststätte "Loog-Anlage". Das ehemalige Forsthaus liegt genau auf der Hälfte unserer Tagestour und dient somit zur willkommenen Einkehr. Pfälzer Küche von besonderer Deftigkeit, leckerer Zwiebelkuchen und neuer Wein sind besonders zu empfehlen.

Gut gestärkt beginnen wir den Aufstieg zum Weinbiet.

Wir erreichen das Haus des Pfälzer Wald Vereins (PWV) mit seinem angegliederten Aussichtsturm. Wieder bekommen wir einen einmaligen Aussblick auf die Rheinebene.

Der Weg führt weiter zur Ruine Wolfsburg. Mit einen abenteuerlichen Abstieg, über Felsen, Treppen und Geländer, kommen wir zu historischen Burganlage.

Über einen abfallenden Hangweg wandern wir auf unser Ziel -"Neustadt" - zu.

Über den Haarder Treppenweg erreichen wir die historische Altstadt.

Zur abendlichen Einkehr ist die historische Weinstube

"Herberge" -- unsere Empfehlung. Ihr solltet unbedingt reservieren, denn der Laden ist immer rappelvoll.

Wenn man ein Geburtstagskind dabei hat -- was liegt da näher, als ein flambierter Apfelflammkuchen.

Happy Birthday --liebe Friederike !!

2. Wandertag Neustadt a.d.Weinstraße bis Edenkoben 24 km

Wir verlassen Neustadt über die Wittelsbacher Straße und steigen weiter über die Waldstraße in Richtung "Kloster" auf.

Noch einmal bietet sich ein Blick zurück auf Neustadt.

Bald erreichen wir den Zigeunerfels 

und nach weiterem Aufstieg den Nollenkopf.

Über den Speierheld, gehen wir auf weichem Waldboden an ehemaligen Wehranlagen aus dem 17. Jahrhundert entlang.

Der Weg führt wieder hinunter, bis zu den Parkplätzen des Hambacher Schlosses. Eine Vielzahl von Reisebussen stehen schon in den Vormittagsstunden auf dem Parkplatz. Wir verzichten auf eine Besichtigung und steigen wieder auf, um alsbald einen herrlichen Blick auf die Burg- und Schlossanlage zu haben.

Nach ständigem Bergauf erreichen wir endlich das Hohe Loog Haus. Bei der Touplanung sollte man bedenken, dass hier nur Mittwoch, Samstag und Sonntag bewirtschaftet wird.

Über den Bildbaum und Parkplatz "Hahnenschritt" kommen wir zum letzten Anstieg des heutigen Tages.

Auf 680 Höhenmeter erreichen wir die Kalmit mit Aussichtsturm und Ludwigshafener Haus. Vom höchsten Berg des Pfälzer Waldes bietet sich ein grandioser Ausblick in die Rheinebene.

Nach ausgiebiger Rast machen wir noch einen Abstecher zum Felsenmeer.

Diese geologische Besonderheit sollte man nicht auslassen. Ein Meer bizzarer Felsfomationen können durchwandert werden.

Abstieg nach St. Martin. Dieser beschauliche Weinort sollte eigentlich unser heutiges Tagesziel sein. An der Herbstwochenenden ist das kleine Dorf jedoch hoffnungslos überlaufen. Nur wer rechtzeitig reserviert bekommt eine Unterkunft. 

Wir nehmen die letzten 4 Kilometer in Kauf und wandern durch Weingärten in Richtung Edenkoben.

Gleich unterhalb des Klosters ...

ergattern wir noch Zimmer in einer Herberge am Ortsrand.

 

 

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